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10. Kurtag (Samstag, Wochenende) Oytal – Käseralpe, Wilde Mändle – Tanz

Das Wetter ist stark bewölkt, für den Nachmittag sind Gewitter angekündigt.    

Da steht eine Kuh auf dem Weg.  

Muhh!    

Die Allee zum Oytalhaus      

Auch hier gibt es Stempel zum einsammeln    

Der Steubenfall, herrlich erfrischend.
  

Es hat angefangen zu regnen und ich habe mich für den Poncho entschieden. Erstaunlich wie warm es darunter plötzlich wird. Aber kurze Zeit später ist der Regen schon wieder vorbei und ich kann den Poncho wieder verstauen.  

Ziel erreicht, die Käseralpe (1406 Meter über dem Meeresspiegel)  

Eine Allgäuer Brotzeit, die ich gerne mit Powder teile.

Edelweiß blüht hier nur im Blumentopf.          

Diesmal präsentiert sich der Steubenfall im Sonnenschein.
      

Noch einmal eine Rast einlegen, bevor es zum Oytalhaus geht.  

Und rasant mit dem Roller den Berg hinab. Für nur 6 EUR bekommt man im Oytalhaus einen Roller, den mann dann unten in Oberstdorf wieder abgibt. Eine Tolle Idee.  

Abends ist der Tanz der Wilden Mändle. Eine Kult(ur)veranstaltung, welche nur alle fünf Jahre statt findet. 17:30 Uhr Ankunft im Hotel, Abendessen, 18:00 Uhr Duschen, 18:25 Uhr Abfahrt, 18:35 Uhr Ankunft vor der Oybele Festhalle, Anstehen und hoffen auf eine Karte an der Abendkasse.

Glück gehabt, es gab noch Karten. Ich habe einen Sitzplatz gleich hinter den Ehrenplätzen bekommen, im Mittelgang. Fantastisch. Einlass war um 19:00 Uhr und die Veranstaltung begann um 20:00 Uhr, vorher konnte man etwas Essen, was ich sehr praktisch finde.

Das Bühnenbild  

Einer der wilden Mändle. Während des Tanzes galt striktes Foto- und Filmverbot. Darum kann ich da auch nicht mit Fotos dienen. Im Vorprogramm und nach der Pause wurde vom Gebirgstrachten und Heimatschutzverein Oberstdorf getantzt und geschuhplattelt.

Wer etwas über die wilden Mändle erfahren möchte, möge sich an die Fachleute halten:
http://www.oberstdorf.de/dorf/tradition/der-wilde-maendle-tanz.html

Ein paar Randdaten: der Tanz wird in 17 Szenen aufgeführt, das Kostüm ist mit echten Flechten benäht und soll fast 10 kg wiegen, die Tänzer bewegen sich fast ausschließlich in Sprüngen, heben bei jedem „Schritt“ das Bein bis auf Hüfthöhe, die Tänzer stehen nach jedem Takt an einer genau festgelegten Stelle.

Die Pausen zwischen den Szenen sind sicher der Kondition der Tänzer geschuldet. Bei den Tänzern handelt es sich um Söhne Oberstdorfs, bei denen mindestens die Großmutter / Urgroßmutter bereits in Oberstdorf lebte. Tanzen zu dürfen ist eine ausgesprochene Ehre. Und es ist wirklich anspruchsvoll! Ich bin begeistert.

Schön, dass ich das sehen durfte.

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