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3. Kurtag (Samstag, Wochenende) Kemptener Hütte

Warten auf den Bus und Frühstücken; Käsebaguette, Banane und Apfel = Frühstück für Weltenbummler.

Die Tour geht gleich von Spielmannsau zur Kemptener Hütte, die Sonne scheint, der Herrgott lacht. Er lacht? Warum lacht er, oder über wen lacht er?

07:45 kein Bus da. Plan kontrollieren. Oh Mann. Der Bus kommt erst in einer Stunde! (auch das kleingedruckte lesen) Der frühere Bus fährt erst ab 01.07.! Also mit dem Auto nach Dienersberg und zu Fuß nach Spielmannsau, wo die Tour eigentlich beginnen sollte, gut 5 km extra steil bergan.

Der Weg war aber immerhin wunderschön.

      

Der Christofle See

 

  

Alle Brunnen sind Trinkwasser, frisch, kalt und lecker. Manchmal läuft es aber so spärlich, dass es (wie hier) eine Geduldsprobe ist.

 

  

Ein wenig mulmig wird einem da schon.

 

Kapelle am ehemaligen Standort der Wegekapelle des Wallfahrtweges vom Lechtal nach Maria Loretta Oberstdorf.

 

    

Der erste Schnee …

 

 

… in meiner Hand.

 

 

Frisches Bergquellwasser, klar, kalt und noch leckerer.

 

Der erste Enzian, dafür habe ich mich am Seil des Klettersteigs festgehalten und das Handy über den Abhang gehalten.

 

Der zweite Enzian am Wegesrand.

 

 

Und plötzlich gibt es ganz viel Enzian.

 

 

Manchmal führt der Weg auch durch Wasserfälle. Wer nass werden möchte, hält sich am Seil fest, wer trocken bleiben will, geht am äußeren Rand. Mit Turnschuhen hilft auch das nicht. Hier habe ich zum ersten mal nasse Füße bekommen.

 

Und hier führt der Weg über das Schneefeld.

 

Oder über das Schneefeld und über den Bach.

 

Endlich, die Kemptener Hütte.

 

  

Eigentlich hatte ich vorgehabt hoch zu gehen zu Mittag zu Essen und wieder abzusteigen. Da ich mit dem längeren Anweg einiges an Zeit verloren hatte und für den Nachmittag Gewitterwarnung ausgegeben war, entschied ich mich sicherheitshalber zu bleiben. Das meiste hatte ich ja auch dabei. Nur meine Hausschuhe und meinen Kulturbeutel hatte ich nicht dabei. Man kann auch mit Handseife duschen.

Und kaum hatte ich zu Mittag gegessen, fing es an zu regnen.
Ich hatte mich richtig entschieden zu bleiben.

Hier oben gab es natürlich keinen Netzempfang mehr. Darum musste ich für 2 EUR/Minute über Satellitentelefon zu Hause anrufen und auf den Anrufbeantworter sprechen. Sonst hätten sich alle Sorgen machen müssen, was unnötig gewesen wäre.

 

Um 18:00 Uhr habe ich mich ins Bett gelegt, besser gequetscht. Ich konnte mich nicht mal ausstrecken. Gegen 21:00 Uhr kamen dann meine beiden Stubenkammeraden und ich war wieder wach. Aufgrund des zu kurzen Betts und des ordentlichen Gewitters, war die Nacht unruhig und wenig erholsam.

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