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Angkor Thom (Bayon, Baphoun, Palace, Elephantterace), Thommanon, Ta Prohm

Heute sind wir, gleich nach dem Aufstehen, in den Pool gesprungen. Gegen 10:00 Uhr sind wir dann vor das Hotel gegangen und Sokche wartete dort bereits. Wir haben uns auf 20 USD pro Tag geeinigt. Dafür fährt er uns dann den ganzen Tag in den Tempeln herum.

Wenn ihr Sokche als Führer engagieren wollt, hier seine Handynummer:

Sokche 012 705 106

Zuerst mussten wir die Angkor Tickets kaufen gehen. Fotos sind nicht mehr erforderlich. Auch hier werden die Fotos inzwischen mit einer Webcam gemacht. Kinder bis 12 Jahre brauchen keinen Eintritt zu bezahlen. Dafür muss man dann an jeder Ticketkontrolle den Pass des Kindes vorweisen.

Angkor Ticktet

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Hier erklärt Sokche uns in welcher Reihenfolge wir, seiner Meinung nach, die Tempel ansehen sollten.
Wir haben den Eindruck, dass er weiß, was er empfiehlt und stimmen zu.

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Das hier ist übrigens die Quirlung des Milchozeans.
Diese Figuren (links die Dämonen, rechts die Götter) stehen sehr oft auf Brücken.

Durch den Zug am „Seil“ ( = Körper des Schlangenkönigs Vasuki) versetzt der Anführer der Dämonen (links) den als Quirl verwendeten Berg Mandara (auch Berg Meru) in Rotation. Rechts ziehen die Götter in die entgegengesetzte Richtung. Über allen schweben die schönen Apsaras, die aus dem gequirlten Ozean aufgestiegen sind.

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Da wir noch nicht im Hotel gefrühstückt hatten, brauchten wir erst mal was zu Essen. Das Restaurant im Tempel war leider eine Touristenabzocke. Ein Reisgericht, das wir gestern Abend noch für 1,5 USD gegessen hatten, kostete hier 5 USD. Wir waren nicht sonderlich glücklich darüber. Bevor wir das nächste Mal etwas Essen gehen sollten, baten wir Sokche ein Restaurant anzufahren, in das auch Einheimische gehen würden. Wir wären nicht an Touristenrestaurants interessiert.

Als erstes sind wir in den Angkor Thom gefahren. Dort gibt es einen Rundweg (gibt es dort überall: „Way of Visit“).
Der Rundweg beginnt im Bayon dem Allerheiligsten.

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In diesem Brunnen befindet sich heiliges Wasser. Das wird dann zum nahegelegenen Altar gebracht, um für Fruchtbarkeit zu bitten.

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Das ist der Altar der Fruchtbarkeit. Wer jetzt meint, dass dieser Ähnlichkeit mit einem Phallus hat, liegt goldrichtig.
Diesen Fruchtbarkeitsaltar findet man öfter. Und oft hat die Stele eine wesentlich deutlichere Ähnlichkeit mit einem Phallus.

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In der Mitte des höchsten Turmes von Bayon steht natürlich ein Buddha. Und natürlich werden einem auch hier Räucherstäbchen angeboten. Nimmt man die Räucherstäbchen an, ist ein Dollar fällig. Und es gibt hier wirklich viele Buddhas. Wir haben darum vorgesorgt und Räucherstäbchen dabei. Da gucken die „Buddhawächter“ zwar manchmal komisch, dafür können wir nach unserem Wunsch jeden Buddha ehren, ohne immer gleich einen Dollar spenden zu müssen. Manchmal ist der „Buddhawächter“ auch ein Nationalparkwächter oder ein Polizist. Das Geld fordern sie alle. Wer einem Kloster spenden möchte, muss auch in ein Kloster gehen. Hier wandert das Geld in die Tasche des jeweiligen „Buddhawächters“. Die Ausstattung des Buddhas variiert auch in Größe und Vielfalt, abhängig von der Lukrativität des jeweiligen Buddhas. An „echten“ Buddhas, in ländlicheren Gebieten, liegen die Räucherstäbchen neben den Räuchergefäßen und dort kann man dann nach eigenem Verständnis spenden. Dabei hat man dann auch das Gefühl für den Erhalt des jeweiligen Buddhaschreins beizutragen.

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Das hier ist Baphoun. Und hier kommen wir auf die Tickets zurück. Für den Baphoun gelten unzählige Verbote. Unter anderem dürfen keine Schwangeren und keine Kinder unter 12 Jahren auf den Tempel. Hätten wir für Noah ein Ticket (40 USD) gekauft, hätten wir einfach behaupten können er sei 12 Jahre alt und er hätte mit rauf gekonnt. Wenn man einfach behauptet, das Kind sei bereits 12, wird nach dem Ticket gefragt, das man natürlich nicht hat. So sind Frauke und Noah unten geblieben. Schade.

Der Grund für diese Regeln scheinen die steilen Treppen zu sein. Hier geht es zwar ordentlich rauf, bzw. runter. Aber das wäre für unser Kind kein Problem gewesen. Leider sitzen an solchen „Verbotstempeln“ immer Wächter, die penibel auf die Einhaltung dieser Regel achten.

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An dieser Seite des Tempels ist ein liegender Buddha in den Stein eingearbeitet. Der größte, den ich bisher gesehen habe.
Auf diesem Bild könnt ihr den Kopf des Buddhas erahnen.

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Jetzt gehts zum Thommanon.

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Auf dem Weg zum Ta Prohm kamen wir an diesem verfallenen Brückenkopf vorbei.

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Und jetzt in den Ta Prohm hinein.
Wer bei diesen Bildern an Angelina Jolie denkt liegt richtig. Hier wurde Tomb Raider gedreht.

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Wow, wenn euch nach diesen Bildern der Kopf schwirrt. Uns erging es genau so.

Und es war unser erster Tag in Angkor. Gute Nacht!

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