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Chatuchak Weekend Market I

Heute morgen begeisterte uns die Aussicht von unserem Balkon.

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Beim Frühstücksbuffet kam die nächste Ernüchterung. Kein Essen ohne Voucher. Den Voucher gibts an der Rezeption.
Nein, im Gegensatz zu anderen Hotelgästen, die mit dem Voucher in der Hand an der Rezeption vorbei gingen, wurde uns erklärt, dass wir jeden Morgen zur Rezeption kommen müssten, um den Voucher zu bekommen. Kindergarten?

Das Frühstücksbuffet konnte dann leider auch keine Preise gewinnen. Jede Jugendherberge bietet eine bessere Auswahl, höhere Qualität, mehr Sauberkeit, mehr freundliches Personal, … Das Frühstück im Dang Derm Hotel ist auf keinen Fall ein Anreiz dort zu übernachten.

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Der Blick vom Frühstücksbalkon ist jedoch schön und wir werden uns arrangieren.

Wir wollen zum Chatuchak Weekend Market. Gut, dass wir uns rechtzeitig eine Taxi Tabelle aus dem Internet (www.pattayafans.de) herunter geladen haben und eine Navigations-App für Thailand besitzen. So können wir im Vorfeld schauen, wie weit ein Ziel entfernt ist und wie teuer das Taxi eigentlich sein dürfte.

Taxi Fahrpreise

Der Weg zum Chatuchak Weekend Market ist knapp 9 km lang und dürfte so um die 69 THB kosten. Die Taxifahrer in der Khao-San-Road wollen 800 – 600 THB. Auf der Hauptstraße finden wir schnell einen Taxifahrer, der bereit ist nach Taximeter zu fahren, auch zum Chatuchak Weekend Market. Der Taximeter zeigt nachher 83 THB an, wir bezahlen gerne 100 THB. Wir wollen ja niemanden übervorteilen, nur veralbern lassen wollen wir uns auch nicht.

Der Chatuchak Weekend Market ist groß, so groß, dass es für ihn einen Stadtplan gibt.

Chatuchak Weekend Market  Plan

Hier ein paar Impressionen vom Chatuchak Weekend Market:

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Am Ende des Tages haben wir platte Füße und erst einen Bruchteil vom Markt gesehen. Immerhin haben wir eine Hanuman-Maske für Noah gefunden, einige T-Shirts für Noah und das eine oder andere Souvenir. Ein Gong hat es uns angetan. Aber wir wissen nicht wie wir das 80 x 80 cm große und 10 kg schwere Instrument nach Deutschland bekommen sollen. Die Fluggesellschaft Etihad schreibt auf ihrer Seite, dass Gepäck auf maximal 72 cm beschränkt sei. Wir zaudern und lassen den Gong dort.

Noah ist so müde, dass er nicht mehr essen gehen will. Er bekommt noch ein paar Scheiben Brot mit Nutella im Hotelzimmer und nachdem er im Bett liegt, dürfen wir noch mal losgehen. Fraukes Handy bleibt zur Sicherheit bei Noah. Für den Fall der Fälle.

Aber erwartungsgemäß schläft Noah wie ein Murmeltier, bis wir wieder da sind und weiter bis zum nächsten Morgen.

Wir haben einen angenehmen Abendbummel über die chaotische Khao-San-Road und die Rama-Butri-Road.

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Mit einem Slush-Eis in der Hand, lassen wir uns die Füße massieren.

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10 THB will er für Fotos haben. Gut, da wir seine Speisen auf keinen Fall essen wollen, wir aber die Fotos wollen, bezahlen wir ihm die 10 THB, bevor wir mit dem Fotografieren beginnen.

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Das jemand so etwas ohne Not ist, erscheint uns unwahrscheinlich. Und die Tatsache, dass es einige Stände mit Skorpion am Spieß auf der Khao-San-Road gibt, erhärtet unseren Verdacht, dass es sich hierbei im Wesentlichen um eine Mutprobe für völlig besoffene Touristen handelt. Denn im Rest von Thailand haben wir weder Skorpione, noch Schwarze Witwen im Angebot gesehen.

Da wir ohne Kind unterwegs sind, kommen wir wesentlich weiter und entdecken auch den ruhigeren (und auch schmuddeligeren) aber durchaus charmanten Teil der Khao-San-Road.

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Auf dem Rückweg kommen wir durch diese dunkle Gasse, in der sich außer uns keiner mehr aufhält und wo uns die ansässigen Hunde kurz zuvor beinahe zerfleischen wollten.

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Nun, entgegen der beruhigenden Parole auf dem Schild, ist die Tür am oberen Ende der Treppe verschlossen und wir müssen wohl oder übel zurück. Ehrlich, diese dunklen Gassen wollten wir lieber nicht betreten haben. Letzten Endes erweist sich Bangkok jedoch als freundlicher als erwartet. Wir werden überraschender Weise nicht überfallen und nicht ausgeraubt. Wir sind heilfroh, als wir wieder im hellen Teil der Khao-San-Road ankommen. Gute Nacht.

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