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E5 mit Kind – unser Resümee

Zunächst stellen wir fest, dass der E5 nicht der Jakobsweg ist. Niemand käme auf dem Jakobsweg auf die Idee ins Taxi zu steigen und die längeren Passagen (Talstrecken)  zu überbrücken oder einfach komplette Etappen auszulassen / zu umfahren und dann weiter zu gehen. Auf dem E5 geht es scheinbar in erster Linie um die körperliche Fitness die Berge zu überwinden, auch wenn man erst auf der Mitte des Berges beginnt.

Nichts desto weniger. Wir sind in diesem Jahr (noch) zu langsam.
Wir brauchen die doppelte der angegebenen Zeit. Was mit 3 Stunden veranschlagt wird, fordert von uns 6 Stunden und 6 Stunden werden zu zermürbenden 12 Stunden. Aber wie das Wandern in den Alpen ist, kann man nur in den Alpen erfahren. Somit sind wir nicht unzufrieden. Wir wissen nun, was geht und was (noch) nicht geht.

Und das Wichtigste: „Noah, hat es dir gefallen? Magst du wieder in die Berge?“

„Ja! JA! JAAAHH!!“

Wir haben etwa die Hälfte der von uns geplanten Strecke geschafft und können in ein paar Jahren einen neuen Versuch starten und dabei auf unsere heutigen Erfahrungen zurückgreifen. Vor allem haben wir unserem Kind die Schönheit der Berge zeigen können und ihm nicht die Freude daran genommen. Alles ist gut.

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