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Eine Insel und einmal drum herum (Snakefarm und mehr)

Heute wollten wir den Wasserfall am Wat Hin Lat erwandern. Vor wollten wir einmal um die Insel fahren.
Wir haben viel gesehen und den Wasserfall am Ende doch lieber ausgelassen. Fangen wir vorne an.

Unser Frühstück haben wir als Picknick mit Gebäck und Obst (vorher im Big C gekauft) am Lad Koh (Aussichtspunkt, daneben ein „Autotempel“, an dem alle Vorbeifahrenden zwei bis drei mal Hupen). Wir haben vorsichtshalber auch ein paar Räucherstäbchen entzündet und beim Weiterfahren drei mal ordentlich gehupt.

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Der „rote Tempel“ ist immer noch schön und gefällt uns noch immer.

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Weiter gehts in der glühenden Mittagshitze, als wir zufällig an einer Kokosöl-Fabrikation vorbeikommen.

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Das begehrte Öl stand zwar vor unserer Nase, aber die Anwesenden konnten / wollten es uns nicht verkaufen.
Angeblich sollte jemand unterwegs sein, der es uns hätte verkaufen können / wollen, aber nach gut 15 Minuten in der glühenden Hitze, haben wir es dann sein lassen.

Etwas weiter haben wir einen Verkaufsstand am Straßenrand gefunden. Auch hier wurde (in kleinerem Stil) Kokosöl produziert. Hier gab es einen Verkäufer (so dass wir auch gekauft haben) und dieser Affe soll die dazu benötigten Kokosnüsse gesammelt haben.

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(Das Kokosöl, 3 x 200ml zu 600 THB, ist inzwischen mit uns in Deutschland angekommen und weil gutes Kokosöl seinen Schmelzpunkt bei 20°C hat und es hier derweil kälter ist, ist es in den Flaschen hart geworden.)

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An dieser Tankstelle haben wir dann noch etwas Honig erworben, um dann über die Hinweisschilder zum Zoo zu „fallen“.
Den wollen wir uns doch mal näher ansehen. Die Preise waren aber so gesalzen, dass uns die Lust darauf verging. Zu dritt hätten wir gut 2000 THB (50 EUR) bezahlen sollen, was uns einfach zu viel war. Auf der Weiterfahrt haben wir dann das Schild „Snakefarm“ gesehen und auch die wollten wir uns ansehen. Nach dem Mittagessen würden wir dort auch ankommen.

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Hier haben wir immer noch 800 THB (20 EUR) bezahlt, aber wir finden, das war es wert. Zunächst bekamen wir eine „Privat-Vorstellung“ mit den Skorpionen und Kobras, danach konnten wir uns noch etwas umsehen.

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Unter UV-Licht (Bernd hatte seine UV-Lampe mitgenommen, die er für den Dienst hat) sehen Skorpione tatsächlich türkis aus!

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Uns wollte er die possierlichen Tierchen auch auf die Hand setzen, aber das haben wir dankend abgelehnt.

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Wie gesagt, nach der Show durften wir uns umsehen. Zunächst ließ man uns in diesen Käfig einer „nur“ 3-4 Meter langen Python. Da sie satt und nicht so groß war, als das sie uns gefährlich werden würde, durften wir auch in den Käfig rein und sie streicheln.

Ein tolles Gefühl!

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Zu dieser ca. 6,5 Meter langen Python durften wir hingegen nicht hinein. Für uns Erwachsene wäre die (ebenfalls satte) Python zwar nicht wirklich gefährlich, aber Noah könnte als potentielles Futter durchgehen. Also, wir sollten nicht in den Käfig gehen und hatten auch gar keine weitere Veranlassung dazu.

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Wir haben lieber mit dieser kleinen Baumpython gespielt. Die war nämlich niedlich und würde nur Insekten fressen.

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Während wir mit der Baumpython spielten, kam ein Mann zur Schlangenfarm und brachte eine kleine Kobra, die er in seinem Haus gefangen hatte. Jetzt fürchte er sich zwar etwas vor deren Mama, aber er habe die kleine trotzdem nicht wieder in seinem Garten aussetzen wollen und hier sei sie gut aufgehoben.

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Darüber hinaus gab es Skurilitäten, wie diesen mumifizierten Hai

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Eingelegte und ausgeweidete Pythons

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Skorpione in Flaschen (zum Kaufen, auf Wunsch auch in trinkbarem Alkohol)

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Und andere Schlangen und Echsen

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In der Flasche waren zwei lebende Blutegel (der großen Sorte, 5-10 cm)

Uns hat es gereicht. Wir waren wohlig angeekelt und sind sehr gerne weitergefahren.

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Hier waren wir etwas überrascht, denn auf dem Schild wurde ein mumifizierter Mönch angekündigt. Wir wussten bislang nur von einem mumifizierten Mönch und den hatten wir schon beim letzten Mal (an anderer Stelle) besucht. Also nahmen wir die Ermittlungen auf.

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Nun, da diesem heiligen Mann offenbar post hum der Schädel geöffnet worden war, nehmen wir an, dass er nicht von alleine mumifiziert ist (so wie von dem anderen mumifizierten Mönche behauptet wird), sondern das man ihn nach seinem Tode bewußt mumifiziert hat.

Auf der Weiterfahrt sind wir an einer Muay Thai Trainingshalle vorbeigekommen, in der auch tatsächlich mal trainiert wurde.

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Als wir dann am Wat Hin Lat ankamen, war es bereits 17:30 Uhr. Die beiden Deutschen Urlauber, die gerade vom Wasserfall herab kamen, schilderten uns, dass der Weg gut eine Stunde dauere und zum Teil über Stock und Stein (Felsen bis zu 50 cm Höhe) ginge. Aufgrund ihrer Fotos haben wir dann lieber verzichtet. Aber die Fotos sahen so vielversprechend aus, dass wir den Wasserfall gerne besuchen würden, oder zumindest anderen Ko Samui – Besuchern ans Herz legen möchten. Wenn ihr da wart, berichtet uns bitte!

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Der Wat Hin Lat hat uns gut gefallen. Wir erfuhren, dass dieser Tempel der einzige auf Samui (vielleicht auch in ganz Thailand) ist, in dem man heiraten kann. Normalerweise ginge man in den Tempel zum Beten oder wenn jemand gestorben sei, aber heiraten im Tempel sei bisher völlig unbekannt.

Während wir den Tempel besichtigten (und einen Cache einsammelten) wurde es dunkel und wir waren heilfroh, dass wir nicht mehr zum Wasserfall hoch gegangen waren. Wir sind dann im dunkeln nach Mae Nam zurück gefahren und haben im Bamboo-Grill zu Abend gegessen.

Es war eine schöne Inselrundfahrt und wir hätten noch viel zu entdecken. Doch leider geht unsere Zeit hier übermorgen zu Ende. Das Hotel und die Fahrt nach Bangkok sind bereits gebucht. Vielleicht mehr beim nächsten Mal. Gute Nacht.

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