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Reisetag: von Chanthaburi nach Ko Samui (über Oasis Sea World, Schwimmen mit Delfinen)

O.K. – we have get in panic.

Gestern hat das Wetter uns wirklich in Panik versetzt. Nachdem wir im Bus waren hat es angefangen zu regnen und wir sind im Regen in Chanthaburi angekommen. Im verregneten Hotel haben wir dann die Wettervorhersagen geprüft und haben entschieden, dass wir Ko Chang auslassen und statt dessen doch in Richtung Ko Samui oder Ko Tao reisen. Im Gegensatz zu Ko Chang (80% Regenwahrscheinlichkeit mit bis zu 20 mm/M) war sieht Ko Samui (40% Regenwahrscheinlichkeit mit bis zu 1 mm/M) zuverlässiger aus.

Also haben wir Flüge (Bangkok Airways, Pattaya / Ko Samui) gebucht. Natürlich gab es die zu erwartenden Probleme mit der Kreditkartenzahlung, so dass wir zwar eine Reservierung hatten, aber keine Tickets.

Heute Morgen sind wir also ganz früh aufgestanden (06:30 Uhr), um dann eine dreiviertel-Stunde auf ein Taxi zu warten.

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Hier hat Bernd ein paar Zwieback-ähnliche Lebensmittel aufgetrieben. Da Frauke und Bernd gerade unter Diarrhoe litten und in Ermangelung einer Alternative, war es das Beste, was wir kriegen konnten.

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Wir waren dann doch noch kurz nach 09:00 Uhr am Oasis Sea World und haben unsere (Noah mit einer Schürfwunde am Knie und Frauke mit einer Schürfwunde an der Wade) Wunden begutachten lassen. Wir hatten Glück und durften damit (alle Schürfwunden waren bereits geschlossen und nicht mehr feucht) zu den Delfinen.

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Nach der Delfinshow (bzw. kurz vor deren Ende) mussten wir dann zu unseren Delfinen gehen. In drei Stationen waren wir erst bei zwei Irawadidelfinen („Lynn“ und „Dem“, in grau), einem weiteren Irawadidelfin und dann bei einem Indopazifischen Buckeldelfin („Bam“, in rosa).

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Lynn, unser erster Delfin.

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Bernd ist zunächst mit Dem geschwommen, aber sowohl Dem, als auch Lynn war er zu groß. Nach der Hälfte der Strecke buckelten sie und tauchten ab. Und an der sehr kleinen Rückenflosse war das Festhalten gar nicht so einfach.

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Dann ging es zur zweiten Station, kuscheln und knutschen.

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An der dritten Station kam dann Bam, der Indopazifische Buckeldelfin. Bam ist (aus dem Ozean) ungefähr mit ein/zwei Jahren in die Oasis Sea World gekommen und inzwischen seit 23 Jahren dort. Bei der Geburt sind alle Indopazifischen Buckeldelfine dunkelgrau und werden mit zunehmendem Alter (in Thailand) rosa. Vor Australien werden die Buckeldelfine weiß und vor Afrika bleiben sie grau.

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Bam wurde bei einem der letzten Taifune von herumfliegenden Trümmern getroffen und hat auf der linken Seite eine ca. 5×5 cm große Fleischwunde. Der Trainer erklärte uns, dass solche Wunden ungefähr ein Jahr benötigen, bevor sie wieder ganz verheilt sind. Auch am Blasloch hatte Bam eine Hautverletzung. Insgesamt gruselte sich Noah vor Bam. Dabei ist er so ein schöner Delfin.

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Und mit einer Körperlänge von 2,30 Metern und ungefähr 300-400 kg Lebendgewicht, hatte er auch bei Bernd keine Angst.

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Es war einfach super. Delfine fühlen sich wunderbar an!

Unser Gepäck hat der Taxifahrer auf der offenen Ladefläche vor dem Park stehen gelassen. Wir hatten keine andere Möglichkeit als zu vertrauen. Sorge hatten wir aber schon. Und dafür hat der Fahrer dann Fotos von uns bei den Delfinen gemacht. Klasse!

Von den Delfinen sind wir dann nach Chanthaburi zurückgefahren und von dort mit dem Minibus nach Pattaya.

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In Pattaya meinte der Fahrer dann, dass Pattaya gar keinen Flughafen haben würde. Im Reiseführer haben wir gerade noch rechtzeitig gefunden, dass der Flughafen in U Taphao (30 km südlich von Pattaya) ist. Im Internet wird der vorwiegend militärische Flughafen U Taphao als Flughafen Pattaya bezeichnet. Also raus aus dem Minibus, rein ins nächste Taxi und in rasender Fahrt nach U Taphao. Und wir haben es noch rechtzeitig geschafft. Tickets bezahlen, einchecken und eine Latte Machiato trinken.

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Gegen 19:00 Uhr waren wir dann auf Ko Samui. Dann mit dem Taxi zum Pinnacle Beach Resort, wo wir beim letzten mal waren und wo wir eigentlich wieder hin wollten. Dort war aber alles voll. Nebenan, im Cocopalm Resort, sollte ein Zimmer 3300 THB / Nacht  kosten. Von dort aus haben wir im Hutcha Resort gebucht. Nach mehreren Fehlversuchen mit Unterstützung durch die Rezeption. Leider war alles in thailändisch, Bernd musste sich auf die Hilfe verlassen. Im Hutcha Resort angekommen, stellten wir fest, dass gerade mal ein Doppelbett in das Zimmer passt, aber auf keinen Fall ein drittes Bett. Weiter hatte die Rezeptionistin die falschen Daten gebucht hatte. Und wir das Zimmer noch gar nicht haben konnten. Wir sollten also eine Nacht bleiben, dann umziehen, oder upgraden.

Ratlos sind wir erst mal essen gegangen. Die im Restaurant wohnenden Deutschen boten uns spontan eine Couch an. Denn inzwischen war es 22:00 Uhr geworden. Auf der Hauptstraße haben wir dann ein Taxi genommen und sind zu Silent Bungalow gefahren. Nach einigem Suchen hat der Fahrer es auch gefunden und sogar noch jemand wach bekommen. Wenig später hatten wir für die Nacht ein Dach über dem Kopf (800 THB, Bungalow, mit Aircon).

Wir sind gerade fertig mit Schönschreiben. Von unsagbar schön, bis zur völligen Verzweiflung an einem Tag. Gute Nacht!

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