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Reisetag: Ko Samui – Bangkok

Heute beginnt unser Tag schon früh. Das Taxi haben wir für 06:45 Uhr bestellt. Vorher müssen unsere Sachen vollständig gepackt und der Bungalow restlos geräumt sein. Wir waren positiv überrascht, als das Taxi tatsächlich zur vereinbarten Zeit da war, da eine französische Reisegruppe letzte Tage gut 90 Minuten auf ihr Taxi gewartet hatte. Wir hätten, bei einer Verspätung durch das Taxi, unser Gepäck genommen und wären die gut 1000 Meter bis zur Hauptstraße gegangen. Glücklicher weise war das nicht nötig.

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Noah ist reisebereit.

Wir haben die ganze Reise im Voraus bei Lomprayah gebucht. Von Ko Samui bis Chumphon mit dem Fähre (mit Stops in Ko Phagnan und Ko Tao) und dann mit dem Bus von Chomphan bis Bangkok. Mit den farblich gekennzeichneten Aufklebern (für die jeweiligen Reiseendziele), die man an der Oberbekleidung zu tragen hatte, fühlte man sich ein wenig wie markiertes Vieh.

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Adieu Ko Samui!

Die Fähre war gnadenlos aus und überbucht. Zum Glück konnten wir gerade noch drei Plätze nebeneinander erwischen.
In Ko Phagnan haben wir dann auf etwas angenehmere Plätze, mit Fenster, gewechselt. Aber eng war es trotz allem.

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Im Bug war, meterhoch, das Gepäck gestapelt. Wer hier keinen Sitzplatz fand, musste sich auf dem Mittel- oder Oberdeck einen Platz suchen, was auch Stehen bedeuten konnte.

In Chumphon sind wir mit Verspätung eingelaufen. Die Verspätung wurde durch das Ausladen des Gepäcks noch erhöht.
Noch nie haben wir so rücksichtslosen Umgang mit Gepäck beobachtet. Die Taschen und Koffer wurden von Matrose zu Matrose geworfen und schlugen meist bei jeder Station auf dem Boden auf, bevor sie erneut weitergeworfen wurden. Unsere Koffer waren dafür glücklicherweise zu schwer.

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In Chumphon standen wir dann mit allen anderen in der glühenden Hitze. Hier musste man sich erneut registrieren, um einem der acht Busse zugewiesen zu werden. Der Gedanke, dass wir wie Vieh transportiert werden wurde hierbei noch einmal verstärkt.

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Besonders ärgerlich empfanden wir, dass wir in der glühenden Hitze standen, die Passagiere alle auf die Busse verteilt waren und es nicht weiter ging, obwohl wir über den Zeitplan waren. Die Busse standen, alle acht, auf dem Parkplatz, aber es tat sich nichts.

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Nachdem dann die ersten Busse gefahren waren, wurde es etwas weniger gedrängt. Wir hatten den Eindruck, dass die Wartezeit dazu diente alle Passagiere erst durch das Schnellrestaurant zu schleusen. Erst als dort kaum noch jemand stand, kamen auch unsere Busse.
Auf dem Weg zum Bus hat Noah seinen Hut liegen lassen. Am Bus angekommen, haben wir den Verlust bemerkt und sind sofort zurück gegangen. Der Hut war bereits weg. 🙁

Im Bus dann der nächste Ärger, noch bevor Frauke ihren Platz einnehmen konnte, wollte sich eine junge Dame darauf setzen. Wir haben sofort widersprochen, weil wir diese Plätze reserviert hatten. Die junge Dame behauptete jedoch das gleiche. Wir haben das dann durch die Reisebegleitung (zu diesem Zeitpunkt war erstaunlicherweise jemand da) klären lassen. Zuerst wollte man uns dann trennen und einen von uns wo anders hinsetzen. Da wir aber betonten, dass wir als Familie reisen und zusammen bleiben würden, wurden die beiden jungen Damen wo anders untergebracht und ein junger Mann nahm den Platz neben Frauke ein. Wie es möglich ist einen Platz doppelt zu belegen, obwohl die Eintragung auf einer Liste mit Platzhaltern für jeden Sitz, mit Fahrkartennummer, erfolgt, ist uns unbegreiflich.

Nächster Halt Busstation, die Gelegenheit auf Toilette zu gehen und sich mit Reiseproviant zu versorgen.

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Muss man sich sorgen, weil der Busfahrer während dieser Pause die Reifen und Radmuttern prüft?

Wie auch immer, gegen 22:00 Uhr sind wir endlich, mit einer Stunde Verspätung, im Hotel Dang Derm.

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Das Zimmer scheint uns auffällig klein. Denn wir hatten ein Drei-Personen-Zimmer gebucht und bezahlt. Aber da es scheinbar ruhig war und wir Sorge hatten, dass man uns bei einer Beschwerde ein Zimmer zur Straße geben würde, haben wir das so hingenommen. Später würden wir bestätigt bekommen, dass man uns ein Zwei-Personen-Zimmer gegeben und eine dritte Matratze hineingelegt hat. Jetzt war uns das egal.

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Für uns zählte jetzt nur noch der Pool und dann das Bett. Gute Nacht!

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