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Santiago de Compostela (Pause = 5-10 km)

Heute machen wir mal nix …

Ausschlafen, Frühstücken, Wäsche zum Waschen abgeben und dann ins Städtchen. Zum heiligen Jakobus in die Kathedrale, es läuft schon eine Messe, in der Schlange anstellen. Als wir fast zum heiligen Jakobus gehen dürfen, schwingt der Botafumeiro. Wir also gleich über die Absperrung, raus  aus der Schlange. Beeindruckend, unvorstellbar, der Wahnsinn. Das hat wirklich was. Schön das selbst gesehen zu haben.

Danach ist die Messe beendet und wir stellen uns wieder in der Schlange an. Auch Jakobus ist etwas besonderes, man kann ihm anvertrauten was einen belastet. Er nimmt es einem ab. Möge es jeder für sich selbst feststellen.

Danach sind wir durch Santiago auf und ab gelaufen, in Andeken-/ Schmuck-/ Pilger- und Devotionalienläden rein und raus. Zwischendurch haben wir den einen Pilger oder die andere Pilgerin wiedergetroffen, welche uns auf dem Weg begegnet sind.

Bei einer Pause, mit dem fantastischen Jakobskuchen, haben wir einen Spanier getroffen, der seit 6400 km durch Spanien unterwegs ist. Dabei trägt er ca. 50 kg Gepäck auf einer alten Lastenkraxe, die auch Bernd nicht ohne weiteres schultern konnte. Nachdem wir gesehen haben wie er es machte, hat uns das auch nicht mehr gewundert. Ohne monatelange Übung kriegt das Monstrum niemand auf seinen Rücken.

Um die Siesta und die Mittagshitze zu überbrücken, sind wir (alle drei sehr gerne) in das Museum der Kathedrale gegangen. Auch das war echt beeindruckend.

Wir haben das eine oder andere, leicht tragbare (denn wir wollen ja noch bis Finisterre weiter), Souvenier gekauft  und sind dann, nach dem Abendessen, sehr erstaunt gewesen, dass wir auch heute wieder 5-10 km (abhängig von Bernds Schrittlänge) gelaufen sind.

Santiago ist eine überraschend schöne Stadt. Welche, für sich gesehen, die Reise schon wert war. Rucksäcke sortieren und Gute Nacht.

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